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Stadt Triberg (Druckversion)

Kurzportait

Nußbach im Überblick

Das 1284 erstmals urkundlich erwähnte Dorf Nußbach liegt mit seiner Gemarkung von 1521 ha am Westhang der europäischen Wasserscheide zwischen Rhein und Donau. Die Gemarkungsfläche verteilt sich auf rund 550 ha Waldfläche – der Rest ist landwirtschaftliches Nutz- oder Grünland.

Der Ort zählt heute 268 bewohnte Gebäude und hat ca. 1.000 Einwohner. Etwa die Hälfe der Bürgerschaft wohnt im Ortskern, die übrigen Nußbacher sind auf die weit ausgedehnte Gemarkung verteilt.

Blick von der Geutsche
Blick von der Geutsche
Dorfplatz Nußbach
Dorfplatz Nußbach

Die wirtschaftliche Struktur ist stark land- bzw. forstwirtschaftlich geprägt. In der Mehrheit sind es Klein- und Mittelbetriebe. Ein weiterer Eckpfeiler ist das Handwerk und der Fremdenverkehr und hier insbesondere „Urlaub auf dem Bauernhof“ und das Angebot von zahlreichen Ferienwohnungen, meist im Außenbereich.

Erhebliche Höhenunterschiede von knapp 400 m prägen die Topographie: der tiefste Punkt mit 650 m über NN liegt beim Ortsausgang in Richtung Triberg, der höchste mit 1038 m über NN an der Gemarkungsgrenze zu Schönwald, Gewann „Guten“.

Nußbach von der Sommerau
Nußbach von der Sommerau
Luftbild
Luftbild

Die bis 1972 selbständige Gemeinde, wurde im Rahmen der baden-württembergischen Verwaltungsreform ab 1.Januar 1973 Ortsteil der Stadt Triberg. Gemessen an der mehr als 700jährigen geschichtlichen Existenz Nussbachs sind die Jahre seit dem Zusammenschluss mit Triberg gewiss nur eine sehr kurze Zeitspanne, in der es aber gelang, für die Ortschaft wichtige Angelegenheiten und Vorhaben zu regeln und durchzuführen.

Durch die örtliche Außenstelle der Grundschule Triberg, einem Kindergarten, einer Turn- und Festhalle und einem Sportplatz wird u.a. auch die heute gute infrastrukturelle Ausstattung Nussbachs deutlich. Die vielfältige und betriebsame Tätigkeit der örtlichen Vereine ist ein guter Gradmesser für die intakte Dorfgemeinschaft und den in bemerkenswert hohem Maße vorhandenen Bürgersinn der Nußbacher, die sich als Bürger der Gesamtstadt in erster Linie mit ihrem Dorf identifizieren.

Über die Gemeindegrenzen hinaus reicht der enge Kontakt, den Nußbach im Rahmen der Patenschaft zwischen Stadt und 4. Artilleriebataillon 295 in Immendingen seit 1971 zu dieser Einheit pflegt.

http://www.triberg.de/index.php?id=271