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Plan frei für Falknerei und Attraktionen
Artikel aus dem Südkurier vom 29.01.2010
Die Weichen für den ersten Bauabschnitt der Erlebniswelt Triberg sind gestellt. Die Gemeinderäte fällten am Mittwochabend einstimmig den entsprechenden Planaufstellungsbeschlus. Eingeleitet wird damit die erforderliche Anhörung beteiligter Behörden und Einrichtungen und der direkt oder indirekt tangierten Bürger.

Triberg - Einstimmig und ohne Diskussion fassten die Triberger Gemeinderäte nun auch den konkreten Beschluss, den Bebauungsplan „Erlebniswelt Triberg, Bühler Areal" auf den Behördenweg zu bringen. Gleichzeitig beschlossen sie die konkrete Aufstellung des Bebauungsplans „Naturerlebnis". „Die Stadt Triberg mit Deutschlands höchsten Wasserfällen und einer herrlichen Landschaft möchte sich touristisch aufwerten und die Besucherzahlen wieder auf eine Größenordnung früherer Jahre erhöhen" lautet die von der Verwaltung formulierte, eher bescheidene Planungsbegründung. Bürgermeister Gallus Strobel hatte zuvor nochmals den Geltungsbereich des Erlebniswelt-Bebauungsplans kurz darstellen lassen. Er umfasst die Industriebrache Bühlerareal und wird im Westen von der Kreuzstraße, im Nordwesten von der Schwendistraße, im Osteen vom Markplatz und von der Hauptstraße (B 500) und im Süden von der Wallfahrtsstraße begrenzt.

Für die Erlebniswelt Triberg sind diese beiden Bebauungsplanverfahren notwendig. Der des Bühlerareals schon allein aus dem Grund, dass die ins Auge gefassten Bauten möglichst schnell verwirklicht werden können. Hier hatte schon bei der Diskussion des Haupstraßen-Boulevards Stadtrat Klaus Nagel Aufklärung darüber haben wollen, wann konkret die Brücke zur Tiefgarage hin nötig würde. Bürgermeister Gallus Strobel gab zur Antwort, dies wisse derzeit niemand genau, erst sei das Planverfahren abzuschließen. Der zweite Erlebniswelt-Bebauungsplan „Naturerlebnis" umfasst geringe Flächen östlich der Gutach und hauptsächlich die Fläche zwischen der Gutach bis zur B 500 in Richtung Schönwald und bis bis zum Bergsee.

Dieser Bebauungsplan „Naturerlebnis" wird im Norden von der Clemens-Maria-Hofbauer Straße (B 500), im Osten von der Asklepios-Klinik, im Süden vom Walddistrikt Burgerwald und im Westen von der B 500 nach Schönwald abgegrenzt.Teile des Naturerlebnis-Bebauungsplans liegen innerhalb der Landschaftsschutzgebiete „Triberger Wasserfälle" und Prisenbach. Das Landschaftsschutzgebiet muss deshalb der Planung angepasst werden. Wie berichtet, wird dazu eine Ausgleichsfläche zwischen Prisen- und Geutschestraße geschaffen.

Dass die Sache ernst wird, machte auch die Anwesenheit der Investoren Dr. Günther Möckesch und Thomas Weisser deutlich.